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Kunstauktionshaus Leipzig

Im Moment lässt sich unser Nachverkauf nicht wie gewohnt mit Abbildung und Beschreibung darstellen. Bitte entnehmen Sie folgender Liste das Nachverkaufsangebot. Die dazugehörenden Beschreibungen finden Sie in der PDF-Version unseres Kataloges. Folgen Sie bitte dem Link "Katalog 123. Auktion" s.o.!

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Nachbericht 123. Auktion

Unsere dritte und auch letzte Auktion in diesem Jahr verlief sehr zu unserer Zufriedenheit. Der größte Teil der Objekte wurde erfolgreich versteigert. Besonders in der Porzellansparte blieben nur wenige Stücke für den Nachverkauf stehen. Bemerkenswert war das Interesse für ein kleines Rörstrand-Jugendstil-Väschen mit pastellfarbenem Unterglasurdekor und fein reliefierter Libelle, dessen Preis von 10 € auf 200 € gesteigert wurde. Auch bei der Keramik bekam ein, gegenwärtig oft durchaus günstig zu habender barocker Fayence-Walzenkrug, hier mit der Darstellung der Heiligen Ursula u. einer Datumsgravur von 1793 auf dem Deckel, erst bei 400 € den Zuschlag. Bauhaus-Freunden war ein Schreibzeug aus korallrot lackiertem Blech der Gothaer Metallwarenfabrik Ruppelwerk, wohl nach einem Entwurf von Marianne Brandt (1893-1983) so wichtig, dass der Ausrufpreis von 40 € verzehnfacht werden konnte. Die vier auf einem Ast turnenden Bären, eine schwergewichtige Bronze von Anton Büschelberger (1869-1934) fanden für 1.700 € einen neuen Besitzer. Auch bei der Grafik gab es einige Bietergefechte. Freunden der Leipziger Kunstszene war eine aquarellierte Lithographie von Heinz Zander (geb. 1939) mit dem phantasieanregenden Titel „Engel, Hexe und das bleiche Haupt eines unbestechlichen Vermessungsingenieurs“ von 1996 1.000 € und der Linolstich „Dämmerung von Wolfgang Mattheuer (1927-2004), 1980 in einer Auflage von nur 30 Blatt gedruckt, 1.100 € wert. Für den Farbholzschnitt „Blaue Vögel“ von Otto Lange waren eigens mehrere Interessenten angereist. Der Zuschlag erfolgte dann bei 1.500 €. Erfreulich war, dass das Gemälde paar von Ludwig Heinrich Christian Geyer (1779-1821) mit den Porträts des Leipziger Bankiers Christian Wilhelm Reichenbach, zeitweiliger Besitzer von Richters Garten in Leipzig, und dessen Ehefrau, mit einem Zuschlag bei 2.500 € in unserer Stadt bleiben wird. Kurz vor Abschluss der Auktion ereigneten sich noch in dieser Vehemenz unerwartete Bietergefechte mit internationaler Beteiligung, in deren Ergebnis drei ethnographische Objekte aus Papua-Neuguinea außergewöhnliche Spitzenpreise erzielten. Einen neuen Besitzer fanden eine Nackenstütze aus der Huongolf-Region für 7 000 €, eine Ahnenfigur, genutzt für den Malangan-Kult, für 16.000 € und eine weitere Ahnenfigur aus der Sepik-Region für 14.000 €.



Ergebnisliste der 123. Auktion